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Oh Schreck, so viele »Spam-Mails«

Spam-Mails sind lästig und "müllen" den Posteingang zu. Foto: Antje Delater | pixelio.de

Wie schütze ich mich vor »Spam-Mail«?

Als »Spam-Mails« bezeichnet man E-Mails, die unaufgefordert geschickt werden. Oft sind sie nur Werbung. Lästig wird Spam*, wenn er das Postfach überschwemmt. Dann wird es im sonst so einfach zu handhabenden Postfach unübersichtlich. Allerdings kann Spam auch gefährlich sein.

Um ihre Kunden vor der unerwünschten Postflut zu schützen, verwendet die BITel Filtermechanismen, die Spamprovider aussortieren. Aber »Spammer« werden immer gewiefter.

Sieben Tipps zum Spam-Schutz


1. 
E-Mails von unbekannten Absendern sollten Sie zu Ihrer Sicherheit nicht öffnen, sondern löschen.

2. Reagieren Sie nicht! Auch nicht, um sich vom Verteiler streichen zu lassen! Jedwede Reaktion Ihrerseits signalisiert dem »Spammer«, dass die Mail angekommen ist.*

3. Setzen Sie Filterregeln für Ihre Mailbox, die lästigen »Wiederholungstäter« ohne Umweg direkt in den Papierkorb verbannt. Unter anderem können Sie im BITel Network-Account-Manager (NAM) den Spamfilter (Beschreibung auf Seite 4) aktivieren.

4. Beantworten Sie niemals eine Spam-Mail. Betrüger versuchen dem Empfänger vertrauliche Daten wie Kundennummern, Passwörter oder Bankverbindungen zu entlocken. Sie wollen – meist unter Vorspiegelung einer falschen. Identität (z. B. Ihrer Bank) – zum Beantworten der Mail verführen. Dieses Vorgehen nennt man »Phishing«. Also, gleichgültig, worum es in der Mail geht: Kein seriöser Partner, ob Bank, Paypal oder Kreditinstitut – schreibt Ihnen mit einer direkten Aufforderung, sich – per Link aus der E-Mail – auf der Webseite anzumelden. Eine Ausnahme sind Bestätigungen zu Abonnements von Newslettern oder Registrierungen. Aber diese Aufforderungen sind leicht erkennbar: Sie kommen zeitnah, meist innerhalb weniger Minuten, nachdem Sie sich zum Beispiel auf einer Webseite erstmals angemeldet haben.
Experten-Tipp: Ob die IP-Absenderadresse einer Mail zu einem notorischen Spammer gehört, kann man übrigens auf Heise.de abfragen.

5. Verwenden Sie eine separate E-Mail-Adresse für Newsletter, Abonnements, Produkt-Neuigkeiten usw. Diese E-Mail-Adresse sollte nicht mit dem E-Mail-Postfach an Ihrem Arbeitsplatz und Ihrem E-Mail-Postfach für privaten Korrespondenz verknüpft sein.

6. Erschweren Sie »Ernte-Programmen«, die illegal Adressen sammeln, die Arbeit. Müssen Sie im Text Ihrer E-Mail Ihre E-Mail-Adresse mit angeben, schreiben Sie beispielsweise Mein.Name(at)bitel(dot)de ohne Verwendung des @-Zeichens.

7. Halten Sie ihr Virenschutzprogramm immer auf dem neuesten Stand und vergewissern Sie sich, dass Ihre E-Mail-Eingänge mitgeprüft werden!


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Spam war ursprünglich der US-Markenname für Dosenfleisch, der 1936 aus Spiced Ham gebildet wurde. US-Soldaten, die das Fleisch der Marke Spam, wie es heißt, nur ungern aßen, urteilten »… so unnötig wie Büchsenfleisch (Spam)«.