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Unsere Tipps zum barrierefreien Telefonieren

„Probieren Sie bei uns die Geräte aus und lassen sich beraten“, empfiehlt Julia Schröder, vom BITel ServiceCenter. | Foto: Katrin Biller

Einfach gut gewählt

Der Lauf der Zeit: Telefone werden kleiner, leichter und die Schriften immer feiner, gleichzeitig lässt mit zunehmendem Alter das Fingerspitzengefühl ebenso nach wie Augen und Gehör. Barrierefreie Telefone schaffen Abhilfe.

Die Telefonhersteller haben das Problem erkannt und bieten heute Lösungen an, die gerade für älter werdende Menschen leicht zu bedienen sind. Große Tasten etwa helfen beim Wählen. Andere Telefone haben Aufsteckgitter, damit man die einzelnen Tasten besser trifft. Es gibt auch Modelle, die leuchten auf, wenn eine Hand im Dunkeln darüber streicht. Kleine Tasten sind am Telefon ganz schick, helfen aber nicht weiter, wenn die Augen nicht mehr so mitspielen. Hier haben einige Hersteller leuchtstarke Displays mit großen Zahlen entwickelt, die bei nachlassender Sehkraft das Wählen erleichtern.

„Wie, bitte?“

Viele Apparate lassen sich auf das Hörgerät einstellen. Sie senden beim Telefonat das Gespräch in der Hörmuschel doppelt ab: zum einen über die normale Akustik, zum anderen als elektrisches Signal mit Hilfe der elektromagnetischen Induktion. Das Hörgerät des Nutzers verarbeitet dieses Signal und fügt es der Akustik hinzu. Gesprochene Sprache ist so für gehörbehinderte Personen deutlicher zu verstehen.

Telefonieren, wo man geht und steht

Telefone stehen in vielen Haushalten bis heute im Flur. Gerade wenn die Beweglichkeit nachlässt, macht es Sinn die Wege zum Telefon zu verkürzen. Stellt man ein Telefon im Wohnzimmer auf und vielleicht einen weiteren Apparat im Schlafzimmer, deckt man die Orte ab, die am häufigsten benutzt werden. Tragbare, schnurlose Telefone sind hier eine Alternative und bieten Sicherheit. Das ist nicht nur im Notfall wichtig. Es beugt auch Stürzen vor, weil das hektische „zum Telefon hasten“ entfällt und durch den bequemen Griff zum Hörer ersetzt wird.

Im Fall der Fälle

Gerade, wenn etwas passiert ist, vergisst man in der Aufregung schnell die Nummern vom Notruf,  von Verwandten oder Nachbarn. Abhilfe schaffen Telefone mit SOS-Taste. Sie wählt bis zu vier eingespeicherte Rufnummern nacheinander an und ruft mittels eines für den Notfall aufgenommenen Textes um Hilfe. Sollte niemand antworten, die Leitung besetzt sein oder sich ein Anrufbeantworter melden, wählt ein solches Telefon automatisch die nächste Nummer.